Stand: Juni 2026
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (im Folgenden „AGB“) gelten für alle Verträge über die Nutzung der Software-as-a-Service-Lösung (SaaS) Datexo, die zwischen der Datexo GmbH (im Folgenden „Anbieter“) und dem Kunden (im Folgenden „Nutzer“) geschlossen werden. Abweichende Geschäftsbedingungen des Nutzers werden nicht anerkannt, es sei denn, der Anbieter stimmt ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zu.
Gegenstand des Vertrages ist die zeitlich befristete Überlassung der cloudbasierten Software Datexo zur Nutzung über das Internet. Die Software dient primär dem Asset Management, der Projektverwaltung und der Digitalisierung von Workflows für Bau- und Handwerksunternehmen.
Der Anbieter stellt dem Nutzer den Zugang zur Software in der jeweils aktuellen Version zur Verfügung. Ein Anspruch auf eine bestimmte Beschaffenheit oder auf Aufrechterhaltung bestimmter Funktionen über den ursprünglich vereinbarten Funktionsumfang hinaus besteht nicht.
Die Nutzung der Software erfordert die Erstellung eines Nutzerkontos. Der Vertrag kommt zustande, sobald der Nutzer den Registrierungsprozess abgeschlossen und der Anbieter die Einrichtung des Kontos per E-Mail bestätigt hat. Der Nutzer ist verpflichtet, bei der Registrierung wahrheitsgemäße Angaben zu machen.
Die Vergütung für die Nutzung der Software richtet sich nach dem bei Vertragsschluss gewählten Abonnement-Modell. Alle Preise verstehen sich zuzüglich der gesetzlichen Mehrwertsteuer.
Die Abrechnung erfolgt wahlweise monatlich oder jährlich im Voraus. Der Nutzer ermächtigt den Anbieter, die anfallenden Beträge über das gewählte Zahlungsmittel einzuziehen. Kommt der Nutzer in Zahlungsverzug, ist der Anbieter berechtigt, den Zugang zur Software bis zur vollständigen Zahlung vorübergehend zu sperren.
Der Nutzer ist verpflichtet, seine Zugangsdaten geheim zu halten und vor dem Zugriff unbefugter Dritter zu schützen. Der Nutzer trägt die alleinige Verantwortung für sämtliche Daten, Dokumente und Informationen, die er in der Datexo-Software speichert und verarbeitet.
Es ist dem Nutzer untersagt, die Software missbräuchlich zu nutzen, insbesondere Schadsoftware einzubringen, Sicherheitsmechanismen zu umgehen oder die Software für gesetzeswidrige Zwecke zu verwenden.
Der Vertrag wird auf unbestimmte Zeit geschlossen und hat eine Mindestlaufzeit, die dem gewählten Abrechnungszeitraum (z. B. 1 Monat oder 1 Jahr) entspricht. Der Vertrag verlängert sich automatisch um denselben Zeitraum, sofern er nicht fristgerecht gekündigt wird.
Beide Parteien können den Vertrag jederzeit mit einer Frist von 14 Tagen zum Ende der jeweiligen Laufzeit kündigen. Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt hiervon unberührt.
Der Anbieter gewährleistet eine Erreichbarkeit der Server von 99% im Jahresmittel. Hiervon ausgenommen sind Zeiten, in denen der Server aufgrund von technischen oder sonstigen Problemen, die nicht im Einflussbereich des Anbieters liegen (z.B. höhere Gewalt, Verschulden Dritter), nicht über das Internet zu erreichen ist, sowie geplante Wartungsfenster.
Der Anbieter haftet unbeschränkt für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit. Für einfache Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur bei der Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten), deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrages überhaupt erst ermöglicht. In diesem Fall ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt.
Der Anbieter verarbeitet personenbezogene Daten des Nutzers im Einklang mit den geltenden datenschutzrechtlichen Bestimmungen, insbesondere der DSGVO. Details hierzu sind in unserer separaten Datenschutzerklärung geregelt.
Auf Verträge zwischen dem Anbieter und dem Nutzer findet das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts Anwendung. Ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit diesem Vertrag ist der Sitz des Anbieters, sofern der Nutzer Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist.